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Geschäfte entstehen, wenn Menschen sich verstehen!

Integrale Aspekte

Oberflächen kann man sehen, während man Tiefen deuten muß. (Ken Wilber)

Die Bedeutung von „Integral” bedeutet „einschließend, ausgewogen, umfassend.” Viele  Aspekte ergeben eine erweiterte und ganzheitlichere Sichtweise. Diese ermöglicht es für viele Fragestellungen neue und unkonventionelle Lösungsansätze zu erarbeiten.

Im folgenden lernen Sie einige integrale Methoden kennen, die ich in meiner Beratungstätigkeit (und nicht nur im Change Management) anwende: Graves-Vaue Model, Innen- und Außensichtweise sowie Integrale Organisations- und Strukturaufstellungen.

Graves-Value Modell – Entwicklung in Ebenen

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum ihre Mitmenschen, sei es Kollegen, Familienmitglieder, Freunde usw. anders handeln und denken und eine andere Lebenseinstellung haben als Sie? Warum sind Menschen unterschiedlich motiviert und haben unterschiedliche Wertevorstellungen und somit andere Handlungsgrundlagen? Welche Auswirkung hat das im Alltag und im Geschäftsleben? Wie können diese diversen Denkweisen Organisationen und Unternehmen beeinflussen, und was kann ein Geschäftsführer bzw. eine Führungskraft tun, um diese Unterschiede bei Mitarbeitern auszugleichen?

Das Graves-Value-Modell ist ein psychologisches Modell über die Entwicklung von verschiedenen und aufeinander aufbauenden Wertesystemen. Dabei schließt die neu entstehende Ebene die vorangegangene Ebene mit ein, und steigert somit die Komplexität des Modells. Dabei betonte Clare Graves, der Entwickler des Modells immer, dass alle Ebenen gleichwertig sind. Es gibt also kein besser und kein schlechter.

Clare Graves war Professor für Psychologie am Union College in Schenectady, New York. Er entwickelte diese sog. „Menschheitspyramide“. Sein ursprünglicher Plan in den 1960er Jahren war, das Modell der Bedürfnishierarchie von Abraham Maslow durch verschiedene empirische Studien zu bestätigen. Dabei geht sein Modell weit über das Maslow‘sche Modell hinaus und windet sich  durch den Geist von Individuen, zeigt die Entwicklung von Unternehmen nach oben und gleichzeitig die Komplexität der gesellschaftlichen Schichten. Dieses Modell handelt von unserem kollektiven Wissen, das so gut wie alle bisherigen Ideen in Bezug auf Führungsaufgaben, Management und Organisationsentwicklung in sich vereint.

Aufgrund seiner tiefgehenden Komplexität und zugleich seiner Praxisorientierung gibt es sehr viele Bereiche, in denen das Graves-Value-Modell erfolgreich eingesetzt wird. Living India nutzt dies (in der Beratung vor allem auf höherer Ebene) in Unternehmen vor allem im Change Management und bei interkulturellen Geschäftsentwicklungsstrategien (inkl. Verhandlungen, Markteintrittsanalyen, Machbarkeitsstudien usw.). Es findet auch verstärkt Anwendung bei Fusionsbegleitungen, Mitarbeiterentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.

Integrales Change Management

Im Change Management (aber auch in anderen Bereichen) ist eine integrale Sichtweise wichtig. Das heißt, dass nicht nur die beschriebenen (Graves-Value) Ebenen berücksichtigt werden müssen, sondern auch weitere Aspekte, wie z.B. eine Innen- und Außensicht.

Zum Beispiel ist es im Allgemeinen bekannt, dass Indien ein kollektivistisches Land ist. Eines von vielen Kriterien dafür ist beispielsweise, dass die Familie auch im Arbeitsleben im Vordergrund steht. Wenn ein Inder, der in seiner Erziehung sehr kollektivistisch geprägt wurde, lang genug für ein deutsches Unternehmen arbeitet, kann es sein, dass das deutsche (äußere) System (also deutsches Unternehmen in Deutschland), dazu geführt haben kann, dass er individualistische Arbeitsweisen angenommen hat, aber familiär noch kollektivistisch denkt und handelt (innen). Eine einfache Einstufung in die Ebenen von Graves ist nicht immer ohne weiteres möglich.

Im Change Management sollen Unternehmen eine klare Ausrichtung (Vision/Mission) haben. Ohne dies, kann sich ein Unternehmen oder eine Organisation nicht zielorientiert entwickeln. Das System und der Mensch müssen Innen wie im außen betrachtet, und in Maßnahmen mit einbezogen werden.

Denn erst aus einer gemeinsamen Vision kann ein Wir-Gefühl entstehen (innen), und somit eine Verbindlichkeit bei den einzelnen Mitarbeitern. Und dadurch lassen sich gemeinsame Strukturen und Prozesse (außen) entwickeln.

Living India (zusammen mit Kooperationspartnern) begleitet Ihr Unternehmen mit diesen integralen Werkzeugen in Ihrem Change-Prozess.

Dabei sind die hier aufgeführten Modelle nur ein Teil der angewandten Werkzeuge (inkl. der Integralen Organisations- und Strukturaufstellung). Je nach Bedürfnisse und Umfang führen wir Sie weiter in die Welt integralen Sichtweisen. Dies hängt von den jeweiligen Bedürfnissen und Anforderungen ab, auf die wir individuell eingehen.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.

Integrale Organisations- und Strukturaufstellungen

In der heutigen Zeit reichen die konventionellen Beratungsansätze, wie z.B. Änderung von Strukturen bzw. Organisationen, Prozessabläufen, Technologien, Produkten, usw. nicht raus. Aus integraler Sicht gehören diese aber hinzu.

Integrale Aufstellungen sind ein neuer und revolutionärer Beratungsansatz, der die konventionellen Ansätze und das menschliche System mitberücksichtigt.

Integrale Organisations- und Strukturaufstellungen (IOSA) ist ein systemisches Verfahren, mit dem wir Strukturen und Beziehungen in Ihrem Arbeitsumfeld sichtbar machen. Dabei finden das Graves-Value Modell und die anderen oben beschriebenen Tools automatisch Anwendung.

Mit Organisations- oder Team-Strukturaufstellungen (OSA, TSA) lassen sich Auswirkungen von Veränderungen testen (Stellenbesetzung, Projekte, Outsourcing, …) oder Struktur-, Beziehungs-, Führungs- oder Kommunikations-Probleme analysieren und allparteilich lösen. Mit diesem Modell kann man auch den richtigen Platz für Führungskräfte, Mitarbeiter oder Berater finden.

Die Unternehmensumfeld-Aufstellung (UUA) klärt Fragen zu Visionen, zum Unternehmenserfolg, zur Kundenzufriedenheit, zu Partnerschaften (Fusion) oder zu (neuen) Produkten.

Die meisten Organisationsaufstellungen finden außerhalb des eigenen Unternehmens statt in einem sog. geschützten Rahmen. Unter vier Augen und mit ein paar weiteren externen Personen als Repräsentanten.

Im Unternehmen selbst finden Aufstellungen nur statt, wenn allen Anwesenden ALLES erkennbar werden darf. Denn Aufstellungen bringen viel an die „Oberfläche“. Hier bringen sie die schnellste Weiterentwicklung. Durch unterschiedliche Arten von Bildern erhalten Sie ein vereinfachtes Abbild Ihrer Komplexen Situation. Ihre Ressourcen und Hindernisse können somit sichtbar gemacht werden.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.

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